Playing Arts-Award 2017 an Sebastian Schmid und Robby Höschele

Aus zehn nominierten Projekten wählten die Beteiligten am Playing Arts-Symposion zwei Preisträger aus. Ergänzend zur Präsentation dieser Projekte werden jährlich Merkmale und Kriterien für Playing Arts-Projekte gesammelt und gewichtet. Daraus entwickelt sich eine Grundlage für Wahl der Preisträger.

Gewählt wurde Sebastian Schmid aus Wernau (Baden-Württemberg) mit seinem Projekt „WAS IST GUT?“. In seinem Spiel ist Sebastian Schmid mit einer alten Schreibmaschine auf Menschen zugegangen und hat sie gebeten, diese Frage „Was ist gut?“ zu beantworten und direkt in die Schreibmaschine auf Papier zu tippen. „Seit ich dieses Spiel spiele, verändert sich der Klang des Wortes GUT für mich“, sagt Sebastian Schmid. Die Laudatio hielt Eva-Maria König.

vlnr: Sebastian Schmid, Pamela Barke, Robby Höschele, Prof. Dr. Rainer Buland

Ebenfalls gewählt Robby Höschele aus Nürtingen (Baden-Württemberg) mit seinem Projekt „WAS AUS DER UNSCHÄRFE WURDE!“. Darin hat sich Robby Höschele zwei Jahre mit dem Phänomen Unschärfe befasst, hat im eigenen Spiel zahlreiche Unschärfe-Versuche nicht nur im Bereich Fotografie gemacht und darüber hinaus das playingarts:atelier 2017 „Das Scharfe an Unschärfen“ für fünfzehn Teilnehmende angeboten. „Unschärfe macht Sachen sichtbar, die bei voller Scharfstellung kaum wahrgenommen werden und kann ziemlich viel Phantasie auslösen“, sagt Robby Höschele. Die Laudatio hielt Pamela Barke zusammen mit Sebastian Schmid.

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Sebastian Schmid „WAS IST GUT?“

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Robby Höschele „WAS AUS DER UNSCHÄRFE WURDE!“