VIELLEICHTSINN – So war die Netzwerkstatt 2025!

Die Netzwerkstatt Playing Arts vom 17.-19.-Oktober 2025

Kann man mit weißen Stiften einfach auf die Fensterscheiben schreiben? Ja, es geht ganz leicht. Und die Worte flirren im Sonnenlicht, erhalten die Leichtigkeit des Sinns. „Leicht hat’s einen“ steht da und „Wundern“ neben „Odem“. 26 waren es in diesem Jahr, die sich in Imshausen zum Netzwerken, vergnüglichem Spiel und Diskutieren über Playing Arts getroffen haben. Die Netzwerkstatt regt an, sich über Playing Arts zu verständigen – aus der Praxis des künstlerischen Spiels / der spielerischen Kunst heraus. Die Spuren: durchlässige Portraits, Federbetten auf Treppen, fliegende Krähen, konservierter Atem. Bilder, Performances, digitale Filme, Soundcollagen. Wie begrüßt das zukünftigen leichte Ich einen im Heute? Wie beobachtet die Krähe die Menschen? Wie funktioniert das Hirn oder genauer: die wunderschöne Amygdalla? Was macht der Himmel über mir, wenn ich ihn ausgiebig betrachte? Dies sind nur einige der Fragen, denen experimentell mit Material, Bewegung, Gesprächen forschend nachgegangen wurde. Es wurde gespielt und dabei ganz leicht und zufällig etwas eingefangen von möglichen Antworten in künstlerischen Ausdrucksformen. Eine Schauminstallation der Künstlerin Stephanie Lüning bot Gelegenheit, der Leichtigkeit des diesjährigen Mottos nachzugehen, Impulse aus der zeitgenössischen Kunst wie die Fragen aus „Findet mich das Glück“ von Fischli/Weiß gaben allen Anregungen zum Anknüpfen, Weiterspielen, um zufällige Zusammenhänge zu finden und im Anschluss daran dem eigenen Spiel nachzugehen. Die Selbstzertifizierung schließlich hat am Schluss allen bescheinigt: „Du bist Playing Artist“ für ein weiteres Jahr, bis zur nächsten Netzwerkstatt, auf der sich das Netzwerk wieder trifft, berät, spielt, kunstet und sich den dann anstehenden Fragen widmet. Safe the date: 16.-18. Oktober 2026